Dienstag, 9. August 2022

Veranstaltung im Gefängnis Leistikowstrasse am 23.08.22 um 18:00 Uhr

 

Liebe Mitglieder,

 auch in diesem Jahr wird der Gedenk- und Begegnungsstätte ehem. KGB-Gefängnis Potsdam e.V. am 23. August, dem Europäischen Gedenktag für die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus, wieder eine Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Leistikowstrasse 1 durchführen. Beginn wird um 18 h sein.

Bodo Platt, 1948 Politischer Häftling in der Leistikowstraße und heute Sprecher der Zeitzeugeninitiative "Ehemaliges KGB-Gefängnis", wird mit einem Grußwort an die ehemaligen Häftlinge erinnern.

Den Festvortrag wird Nikita Sokolov halten. 

Nikita Sokolow ist ein in Russland bekannter Historiker, Publizist und Journalist, der wegen der jetzt dort herrschenden politischen Zustände z.Z. in Deutschland weilt und Stipendiat der Universität Bielefeld ist. Er wird über „Russlands staatliche Geschichtspolitik und seine Historiker. Ein Leben im Gegenstrom der Zeit“ sprechen. Er war Vize-Direktor für Forschung im Moskau-Museum und in der Präsidialstiftung von Boris Jelzin und Vorsitzender des Verbandes unabhängiger Historiker in Russland sowie bei MEMORIAL aktiv.

Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch. In der Anlage erhalten Sie die Einladung des Veranstalters.

Mit den besten Grüßen

Lutz Schirmer

Italienischer Abend am Pfingstberg 3. Sept. 22


 

Freitag, 13. Mai 2022

Straßenverkehr Am Pfingstberg


Am Dienstag, den 31. Mai 2022 um 18 Uhr sind alle Interessierten und Anlieger des Pfingstbergs sowie seiner Umgebung zu einer Bürgerveranstaltung in der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule eingeladen.

Die Straße Am Pfingstberg ist eine Anliegerstraße, die das Wohngebiet Am Neuen Garten mit der Bundesstraße 2 (Nedlitzer Straße) verbindet. Sie führt zum Teil zwischen zwei anliegenden Kleingartenanlagen hindurch. Die Straße besteht teilweise aus einer Fahrbahn ohne Gehwege, so dass alle Verkehrsteilnehmenden sich den Verkehrsraum teilen müssen. In der Folge fühlen sich zu fußgehende oder Rad fahrende Nutzende oft unsicher, wenn ihnen ein Kraftfahrzeug begegnet oder sie von einem überholt werden. Es werden Maßnahmen gefordert, die den Kfz-Verkehr wirksam reduzieren oder ganz unterbinden. Die Landeshauptstadt Potsdam hat daher eine Studie zur Überprüfung des Durchgangsverkehrs in Auftrag gegeben. Darin haben die Gutachter mehrere mögliche Maßnahmen zur Regulierung oder Verminderung des Kfz-Verkehrs in der Straße Am Pfingstberg erarbeitet.

Die Vor- und Nachteile dieser Maßnahmen sollen nun in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erörtert werden.

Termin: Dienstag, der 31. Mai 2022, 18 Uhr

Veranstaltungsort:

Adresse: 
Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule
Esplanade 3
14469 Potsdam
Deutschland

Konzert mit Harmonic Brass im Belvedere Pfingstberg

Liebe Nachbarn ich möchte Sie gerne auf ein schönes Konzert in unserer Nachbarschaft  am 4. Juni um 19:00 Uhr hinweisen.

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 20. April 2022

Einladung zur Lesung Roman einer Gefangenschaft im KGB Gefängnis Potsdam

 

Sehr geehrte Nachbarn,

ich möchte Sie gerne auf die morgige Veranstaltung in unserem Viertel hinweisen.

„Tamaschito: Roman einer Gefangenschaft“ von Wieland Förster
Lesung: Klaus Büstrin Musik: Christiane Starke, Violoncello

Am Donnerstag, den 21. April 2022, um 18.00 Uhr in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße, Potsdam

Wieland Förster greift in seinem stark autobiografischen Roman auf seine eigenen erschütternde Erfahrungen während seiner U-Haft im Nachkriegsdresden zurück. Er wurde im September 1946 vom sowjetischen Geheimdienst als Jugendlicher festgenommen und zu 7 1/2 Jahren Haft verurteilt, die er in Bautzen verbringen musste, bis er 1950 freigelassen wurde. Der Bildhauer Wieland Förster lebt in Wensickendorf, einem Ortsteil von Oranienburg. Wieland Förster ist 92 Jahre alt. Seine Plastiken "Das Opfer"- gewidmet allen Opfern politischer Gewalt - und die "Nike 89" zur Erinnerung die an die Maueröffnung 1989 hat die Fördergemeinschaft Lindenstraße 54 mit Hilfe vieler Spender im Hof der Gedenkstätte Lindenstraße bzw. an der Glienicker Brücke in Potsdam aufgestellt. Am 18. April 1946 wurden drei 16-jährige Schüler des heutigen Einstein-Gymnasiums in Potsdam vom sowjetischen Geheimdienst erschossen – nur der vierte von ihnen – der Fünfzehnjährige - wurde begnadigt zu „20 Jahren Arbeitslager“. Allein zwischen Herbst 1945 und Frühjahr 1946 wurden 56 Jugendliche und Kinder aus Potsdam zum Tode oder zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt, davon 14 erschossen. (Benno Prieß: „Erschossen im Morgengrauen“) An diese Jugendlichen, stellvertretend für alle zu Unrecht Inhaftierten, die in den ehemaligen Gefängnissen dem Terror der sowjetischen Geheimdienste ausgesetzt waren, möchten wir an diesem Tag erinnern und ihrer gedenken. Wie alljährlich wollen wir im Anschluss an diese Lesung der Opfer der stalinistischen Gewalt auf dem Innenhof an den Gedenktafeln an der Mauer des ehemaligen Gefängnisses mit Kränzen oder Blumen gedenken.

Freitag, 4. März 2022

Aufnahme von ukrainischen Flüchtlingen

 

Liebe Nachbarn,
Rüdiger von Maltzahns Tochter Felice ist Teil der Flüchtlingshilfeorganisatoren und bittet um Unterstützung. Zunächst geht es um eine vorübergehende Aufnahme der Hilfsbedürftigen, insbesondere natürlich der Frauen mit Kindern.

Es wäre sehr schön, wenn sich Aufnahmewillige bei 
Pauline von Maltzahn, 0162 243 05 02, paulinemaltzahn@gmail.com  
melden würden und mitteilten, ob und wie viele Flüchtlinge in welcher Konstellation sie aufnehmen könnten. Wir organisieren dann die nächsten Schritte.

Für Kurzentschlossene: Morgen kommen 12 Familien am Lützowplatz in Berlin um 14:00 Uhr an die Unterkünfte suchen.