Freitag, 21. August 2020

Besuch des jüdischen Friedhofs am 6.9.20

Sehr geehrte Mitglieder,
Liebe Freunde und Freundinnen,

der im Jahresprogramm angekündigte  Besuch des Jüdischen Friedhofs in Berlin findet am Sonntag, den 6.9.20 um 10.30 statt.

Treffen eine 1/4 Stunde vorher vor dem Eingang Friedhof Schönhauser Allee, Berlin.

 Um einen längeren Fußweg zu vermeiden, steigen Sie bitte bei der U-Bahn-Station "Senefelder Platz" aus. Das sind zwei Stationen mit der U2 vom Alexanderplatz. 80 m weiter in Fahrtrichtung auf der rechten Seite finden Sie den Eingang zum Friedhof.

Dieser Friedhof ist zwar kleiner als der Friedhof in Weissensee, aber hier sind alle die bedeutenden Persönlichkeiten begraben, die Berlin seit der Reichsgründung bis Ende der 1920er Jahre das wissenschaftliche und künstlerische Gewicht gegeben haben.

Die Führung über den Friedhof übernimmt Herr Uri Faber, ein außerordentlicher Kenner der jüdischen Kultur und Religion.

Wir bitten um vorherige Anmeldung unter:
Prof.jfd@gmail.com

Ihr Vorstand.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Gemeinsame Bootsfahrt am 20.6.2020



Gemeinsame Bootsfahrt
Am Samstag den 20.6. veranstalten wir, wie im letzten Jahr eine gemeinsame Bootsfahrt und würden uns freuen, wenn Sie wieder dabei sind.

Wir treffen uns um 18 Uhr an der Söhnel Werft
Neue Kreisstr 50
14 109 Berlin
Zwischen Griebnitzsee und Kohlhasenbrück

Es bietet sich an, in Fahrgemeinschaften dorthin zu fahren.
Rückkehr 22 Uhr Söhnel Werft.

Kosten: entsprechend Teilnehmerzahl und Konsum zwischen 20 und 30 €/Person.

Bitte melden Sie sich vorher bei unserem Vorstandsmitglied Dr. Rehbock bis zum 12.6. unter
dr.t.rehbock@gmx.de an.

Wir freuen uns sehr und hoffen, dass es genauso schön wird wie letztes Jahr.

Viele Grüsse
Ihr Vorstand

Montag, 11. Mai 2020

Radtour am 16. Mai

Sehr geehrte Vereinsmitglieder 
Liebe Freundinnen und Freunde,

nachdem die Corona-Restriktionen gelockert wurden, wollen wir unsere angekündigte Radtour durchführen.




Treffen :
Samstag, den 16.5.20

Zeit:
9.45

Ort:
Meierei, Anlegesteg.

Dauer der Tour mit Pausen: 
gut 4 Stunden

Geplant ist eine Überfahrt mit dem Wassertaxi zur Sacrower Heilandskirche.

Von dort per Rad weiter Richtung Gatow und zum dortigen Luftwaffen Museum.

Zwischendrin werden wir ein Lokal besuchen, die ja wieder geöffnet haben sollen, oder sonst einen Ort finden, wo wir uns stärken können.

Zurück entlang des Sacrower Sees zur Sarower Heilandskirche und per Wassertaxi wieder zum Ausgangspunkt Meierei zurück.

Unser kundiger Ausflugsleiter ist wie immer Tillmann Rehbock.

Das Radeln wird gemächlich und unserem fortgeschrittenem Alter angepasst sein.

Das Wetter ist laut Wettervorschau trocken bei 17 Grad.

Herzliche Grüße
Ihr Vorstand

Mittwoch, 8. Januar 2020

Nächste Vorstandsitzung der Nachbarini am 5. März um 19 Uhr

Mein Name ist Janina Kürschner, ich freue mich neu im Vorstand zu sein, mit dem Schwerpunkt Kommunikation. Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, die wir im Vorstand besprechen sollten, freue ich mich auf Ihre Nachricht unter: Janina Kürschner

Montag, 28. Oktober 2019

Zeitzeugengespräch am Mittwoch, 30. Oktober 2019, 18 bis 19.30 Uhr

Liebe Nachbarn,
leider gibt es nicht mehr so viele Gelegenheiten Zeitzeugen für das Museum des ehemaligen KGB Gefängnisses zu bekommen. Deshalb möchte ich Sie auf diese Glegenheit hinweisen.


Öffentliches Zeitzeugen-Gespräch mit Margot Jann und Horst Goltz    
                    am Mittwoch, 30. Oktober 2019, 18 bis 19.30 Uhr       
               im Gemeindesaal der Pfingstgemeinde Potsdam, 
                        
Große Weinmeisterstraße 49 A                                    
(der Gedenkstätte Leistikowstraße1 schräg gegenüber)

1)  mit Margot Jann, unschuldig verhaftet 1945, Bautzen, Lager Sachsenhausen, Frauengefängnis in Hoheneck (Sachsen) freigelassen im Oktober 1950. Warum wurden sie und ihre Freundinnen verhaftet? Wie waren die Hafbedingungen? Wie waren die Haftbedingungen im Frauengefängnis in Hoheneck? Zeitzeugen berichten: Wer das Frauengefängnis in Hoheneck nicht kennt, der kennt nicht die finstersten Seiten der stalinistischen Gefängnisse in den ersten Nachkriegsjahren bis zu Stalins Tod. - (Trotz ihres hohen Alters hoffen wir, diesen Lebensbericht von Frau Jann hören zu können.)                    
2) Gespräch mit Horst Goltz, (Jahrgang 1930) Mitschüler 1946 der Klasse unserer vier Jungen der Einstein-Realschule: Douglas-Eylert-Tauer-Schlüter, unschludig verhaftet 1946, Todesurteil. Nur Hermann Schlüter wurde „begnadigt“. Da Horst Goltz sich früh für Biologie und Pflanzenschutz interessiert hat, konnte er sein ganzes Leben in Potsdam bleiben. Denn Pflanzenschutz war ein wenig „ideologie-verdächtiger“ Beruf. Wie hat Horst Goltz das Kriegsende in Potsdam, das Verschwinden seiner Mitschüler und die Nachkriegsjahre im Land Brandenburg und in der D D R erlebt? Worüber konnte man vor 1989 berichten? Zudem besitzt Herr Goltz eine einzigartige Sammlung alliierter Flugblätter, die zur Kapitulation aufrufen. Damals eine höchst gefährliche Sache. Alltagsleben in der D D R – hier ein Leben ohne traumatisierende Brüche.
            Moderation: Karen Plate-Buchner und Richard Buchner

Mittwoch, 17. Juli 2019

KGB Gefängnis


Herzliche Einladung zur Gedenkfeier
Europäischer Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus

am 23. August 2019 um 18.00 Uhr
in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße, Leistikowstraße 1, 14469 Potsdam
Programm

Begrüßung: Dr. Richard Buchner, Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis e.V.

Grußworte: Reiner Walleser, Abteilungsleiter Kultur, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
               Dr. Birgit-Katharine Seemann, Fachbereichsleiterin Kultur und Museen, Landeshauptstadt Potsdam

„1939 – Über den Zusammenhang von Appeasmentpolitik und Entfesselung des Zweiten Weltkrieges“
Festvortrag: Prof. Dr. Karl Schlögel
Osteuropahistoriker, Autor, Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise, darunter der Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse 2018, Mitglied des Ordens Pour le Merite für Wissenschaft und die Künste

Musik: Varoujan Simonian, Violine
Johann Sebastian Bach, Sonate I g-Moll, BWV 1001, Adagio, Fuge
Fritz Kreisler, Recitativo und Scherzo-Caprice op.6

Im Anschluss daran laden wir Sie herzlich zu Getränken und einem Imbiss ein.

Nachdem das Europäische Parlament die Errichtung eines Gedenktages für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime in Europa im 20. Jahrhundert mit übergroßer Mehrheit seiner Abgeordneten gefordert hat, bestimmte die OSZE 2009 den 23. August zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und Stalinismus“. Der Gedenktag wurde 2008 in der „Prager Erklärung“ vorgeschlagen. Vaclav Havel und Joachim Gauck  gehören zu den Unterzeichnern der Erklärung.
Er wird seitdem vor allem in den ehemals von der Sowjetunion beherrschten Ländern begangen. In diesen Ländern war es bis 1989 verboten, an die Verbrechen des Kommunismus der Stalinära und danach zu erinnern. Auch das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus war von der herrschenden Partei vereinnahmt worden. Zivilgesellschaftliches Engagement war nicht erwünscht. So wurde 1983 eine Gedenkfeier Jugendlicher zur Erinnerung an die Zerstörung der Potsdamer Synagoge 1938 durch Polizei und Staatssicherheit gewaltsam aufgelöst.
In der Pressemitteilung des Europaparlamentes heißt es zum 23. August als Gedenktag: “ Die Erinnerung an die tragische Vergangenheit Europas müsse wach gehalten werden, um die Opfer zu ehren, die Täter zu verurteilen und die Fundamente für eine Aussöhnung auf der Grundlage von Wahrheit und Erinnerung zu legen. Ohne Erinnerung und Wahrheit könne es keine Aussöhnung geben. Der 23. August solle daher zum europaweiten Gedenktag für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime ausgerufen werden. Dieser Tag solle in Würde und unparteiisch begangen werden.“

Montag, 3. Juni 2019