Mittwoch, 9. März 2016

Zeitzeugengespräch am 16. März 2016

Mein Vater als Häftling im KGB-Gefängnis in Potsdam und im GULAG Taischet in Ost-Sibirien, Region Baikal-See"

Zeitzeugen-Gespräch mit       Hubertus Venzlaff    aus Freienwalde / Berlin.
Am Mittwoch, 16. März 2016 in der Gedenkstätte:
17 Uhr: Führung durchs Haus (Buchner), Büchertisch und Gespräche (Frau Kurze)
18 Uhr: Zeitzeugen-Gespräch 
Moderation: Gisela Kurze und Karen Plate-Buchner
Am 23. November 1950 wurde Johannes Venzlaff (Jg. 1882) verhaftet. Quälende Ungewissheit – wann wird die Familie erfahren, dass der Vater zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und ins GULAG Taischet in der Region nördlich des Baikal-Sees deportiert worden ist? Herbst 2 0 1 5: Der Sohn besucht die Gedenkstätte Potsdam, ehem. KGB-Gefängnis. Völlig überrascht erfährt er, dass sein Vater in diesem Haus nächtlichen Verhören ausgesetzt war. War der Vater ein Spion – hat er Widerstand gewagt gegen die stalinistische Diktatur in der SBZ-DDR? - Trotz seines hohen Alters hat Joh. Venzlaff das GULAG Taischet überlebt. Wegen schwerer Krankheit wird er – nach dem Tod Stalins und nach der Erschießung Bérijas (1953) - im Januar 1954 in die DDR entlassen. Doch in Oranienburg besteigt er die S-Bahn nach West-Berlin. - Was hat der Sohn Dr. Venzlaff über das Schicksal seines Vaters zu berichten?

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