Dienstag, 21. Juni 2016

Radausflug nach Berlin oder Schiffstour in Berlin


Nachbarschaftsinitiative Am Neuen Garten zu Potsdam e.V. Radausflug nach Berlin 

Sehr geehrte Vereinsmitglieder, Liebe Freunde,
für diesen Sommer haben wir uns als gemeinsame Veranstaltung etwas scheinbar unspektakuläre ausgedacht: einen Radausflug nach Berlin, bzw eine Schiffstour in Berlin.
Warum Berlin? Kennt nicht jeder Berlin?
  1. Wir haben durch Dr. Tillmann Rehbock aufgrund seiner Erfahrung als Berliner Taxiefahrer während seiner Studentenzeit einen außerordentlich kundigen Anführer.
  2. Durch eine Probefahrt, die wir als Vorstand gemacht haben, konnten wir sehr anregende Eindrücke sammeln, die auch für die aktuellen städtebaulichen Diskussionen in Potsdam sehr befruchten sein können.
  3. Auf Zwischenstationen haben uns die Berliner Lokalitäten gefallen.
Wir schlagen drei thematisch alternative Touren vor:


1. Thema Parks: Und zwar Tiergarten, Tempelhofer Feld und Park Gleisdreieck. Unterschiedlicher können Parks nicht sein: der Tiergarten mit vielen lauschigen, baumumstandenen Wiesenflecken, Denkmälern und Wasserstücken. Das Tempelhofer Feld eine offene Fläche bis zum Horizont, bei dem sich selbst extreme Nutzungen nicht in die Quere kommen. Das Gleisdreieck voller Wildnis und Flächen Für unterschiedliche Freizeit und Sportnutzungen. Am Rande des Parks moderne Wohnblöcke.
Die Berliner Parks waren für uns ein Anlass über die Nutzung der Parks in Potsdam nachzudenken.
Fahrzeit ca 4 bis 5 Stunden incl Pausen


Thema Archtektur: Zietenplatz (Wilhelmplatz), Wohnen am Außenministerium, Bauten am Engelbecken, moderne Architektur am Gleisdreieck.
Diese Beispiele können anregend sein für die ewige
potsdamer Architekturdebatte “Barockisierung” versus “DDR­Moderne” sein. Fahrzeit mit Pausen ca 4 bis 5 Stunden


2. Thema Archtektur: Zietenplatz (Wilhelmplatz), Wohnen am Außenministerium, Bauten am Engelbecken, moderne Architektur am Gleisdreieck.
Diese Beispiele können anregend sein für die ewige
potsdamer Architekturdebatte “Barockisierung” versus “DDR­Moderne” sein. Fahrzeit mit Pausen ca 4 bis 5 Stunden


3. Schifffahrt:

Die vermutlich bekannte, aber dennoch interessante Brückenfahrt durch Berlin.
Etwa 3,5 Stunden. Kosten:...........

Schifffahrt in Richtung Müggelsee.

Etwa 4 Stunden. Kosten:...... 



1. Welche Tour würden Sie bevorzugen? Nr. 1, 2, 3a, oder 3

2. Welchen Termin würden Sie bevorzugen? 
Samstag, 13.8. 16
Samstag, 20.8. 16
Samstag, 27.8. 16

Samstag, 24.9. 16 

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bis 30. Juni an folgende Mailadresse antworten würden...............

Die Touren, die jeweils mit einer Regiobahnfahrt nach Berlin beginnen, bzw enden, sind auch für Kinder und Jugendliche geeignet

Es grüßt Sie Ihr Vorstand

Dienstag, 24. Mai 2016

Zeitzeugengespräche am 25.5.; 3.6. und 29.6.2016





Freitag, 3. Juni,      16 Uhr: Führung durch die Gedenkstätte (Dr. Buchner)

17 Uhr: Talkrunde: Frühe Orte des stalinistischen Terrors im Land Brandenburg
                       -     Dieter Dombrowski MdL, Vors. der Union der Opferverbände UOKG
-         H-J. Krüger, MdA, Vors. der AG Lager Sachsenhausen 1945-1950
-         E. Fichtmüller, IG Lager Ketschendorf, Superintendent i. R.
-         Margot Bonk, Zeitzeugin, Vorstandsmitglied des Gedenkstätten-Vereins

                                      Moderation: Dr. Richard Buchner


MITTWOCH, 29. JUNI 2016:
                (Neuer Termin; getauscht, statt des 25. MAI 2016):
                                     17 Uhr: Führung durch die Gedenkstätte (R. Buchner)
                                    
                                     18 Uhr: Zeitzeugen-Gespräch:
                                Einmal Workutá und zurück:

                                Zeitzeugen-Gespräch mit Günter MARTINS

Günter Martins, Jg. 1931, wird 1951 wegen Waffenbesitz und angeblicher „Spionage“ verurteilt zu 15 Jahren GULAG Workutá. Wie kann man 15 Jahre Zwangsarbeit im Kohleschacht überleben - nördlich des Polarkreises, bei Eiseskälte (minus 30 – 45 Grad Frost)? Doch am 5. März 1953 stirbt Stalin – es öffnen sich die Stacheldraht-Verhaue der GULAG-Ökonomie. Wird es Günter Martins in der D D R gelingen, einen Beruf zu ergreifen, eine Familie zu gründen? Rehabilitiert 1996 durch den Generalstaat der Russischen Föderation.

Moderation: Gisela Kurze und Richard Buchner



An die Redaktion Potsdam der P N N,

sehr geehrte Damen und Herren,

                ganz herzlich danken wir Ihnen für die hervorragende Berichterstattung Ihrer Zeitung zu unseren Zeitzeugen-Gesprächen am 16. März und am 18. April 2016.

                Auch das ZZ-Gespräch mit Günter Martins, Jg. 1951, wird sicherlich hoch interessant.
                Nun bitten wir Sie, auch diesen Termin Ihren Lesern 2 – 3 Tage vorab anzukündigen.
            Wenn Sie den Zeitzeugen erneut die Ehre erweisen werden, über das Gespräch am 25. Mai

Montag, 4. April 2016

Kranzniederlegung zum 70. Jahrestag der Erschießung drei Potsdamer Schüler


Erschossen in Potsdam

Gedenktag am 18. April 1946 / 2016

zum Todesurteil gegen vier Schüler -
nur der Jüngste wurde „begnadigt“

Montag, den 18. April 2016 in der Gedenkstätte:

16 Uhr: Führung durchs Haus (Buchner), Büchertisch und Gespräche (Frau Kurze)

17 Uhr: kurzes Zeitzeugen-Gespräch mit Margot Bonk und Andreas Schlüter.

Im Dezember 1946 werden vier Schüler eines Gymnasiums in Potsdam verhaftet, weil sie den damals „freiwilligen“ Russisch-Unterricht geschwänzt hatten. Sie werden an den sowjetischen Geheimdienst denunziert. Der beschuldigt die 16-Jährigen der antisowjetischen Agitation und konstruiert einen „Werwolf“-Verdacht. Vier Todesurteile. Am 16. April werden drei Schüler aus dem Gefängnis Leistikowstraße abgeholt und an bis heute unbekanntem Ort erschossen. Nur der Jüngste (damals 15) wird zu Zwangsarbeit „begnadigt“, überlebt in Gefängnissen der DDR und lebt heute hochbetagt in Potsdam. - Frau Bonk berichtet als die kleinere Schwester über ihren 1946 erschossenen Bruder. Andreas Schlüter berichtet als Enkel des „begnadigten“ Hermann Schlüter über dessen Schicksal:
Moderation: Gisela Kurze und Dr. Richard Buchner

18 Uhr          Kranzniederlegung zum 70. Jahrestag
der Erschießung der drei Potsdamer Schüler,
an den Gedenktafeln an der Mauer des authentischen Ortes - mit Vertretern der demokratischen Öffentlichkeit in Brandenburg und der Opferverbände des stalinistischen Terrors. Wir gedenken aller unschuldigen Toten – und jener Menschen, die wegen Widerstands gegen die sowjetische Diktatur zu Tode gebracht wurden. Im NKWD-Lager Sachsenhausen starben 1945 – 1950 von     60 000 Inhaftierten etwa 12 000 oder jeder Fünfte. Im NKWD-Lager Ketschendorf starben in nur 2 Jahren (1945-47) über 4 000 Inhaftierte oder fast jeder Zweite. 
Wir freuen uns, wenn Sie zu diesem Gedenktag kommen. Wir bitten Sie, Blumen oder ggf. Kränze mitzubringen.         
 Gedenkstätten-Verein und Memorial Deutschland.(Richard Buchner)  

Mittwoch, 9. März 2016

Veranstaltungen des ehemaligen KGB Gefängnisses


Zeitzeugengespräch am 16. März 2016

Mein Vater als Häftling im KGB-Gefängnis in Potsdam und im GULAG Taischet in Ost-Sibirien, Region Baikal-See"

Zeitzeugen-Gespräch mit       Hubertus Venzlaff    aus Freienwalde / Berlin.
Am Mittwoch, 16. März 2016 in der Gedenkstätte:
17 Uhr: Führung durchs Haus (Buchner), Büchertisch und Gespräche (Frau Kurze)
18 Uhr: Zeitzeugen-Gespräch 
Moderation: Gisela Kurze und Karen Plate-Buchner
Am 23. November 1950 wurde Johannes Venzlaff (Jg. 1882) verhaftet. Quälende Ungewissheit – wann wird die Familie erfahren, dass der Vater zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt und ins GULAG Taischet in der Region nördlich des Baikal-Sees deportiert worden ist? Herbst 2 0 1 5: Der Sohn besucht die Gedenkstätte Potsdam, ehem. KGB-Gefängnis. Völlig überrascht erfährt er, dass sein Vater in diesem Haus nächtlichen Verhören ausgesetzt war. War der Vater ein Spion – hat er Widerstand gewagt gegen die stalinistische Diktatur in der SBZ-DDR? - Trotz seines hohen Alters hat Joh. Venzlaff das GULAG Taischet überlebt. Wegen schwerer Krankheit wird er – nach dem Tod Stalins und nach der Erschießung Bérijas (1953) - im Januar 1954 in die DDR entlassen. Doch in Oranienburg besteigt er die S-Bahn nach West-Berlin. - Was hat der Sohn Dr. Venzlaff über das Schicksal seines Vaters zu berichten?

Samstag, 5. März 2016

Benefizkonzert mit Constanze Beckmann am 11. März

Liebe Nachbarn,
ich möchte Sie auf ein Konzert von Constanze Beckmann hinweisen, die wieder in Potsdam zu Gast ist.

Benefizkonzert Klassik unter dem Atlas

für die Restaurierung des Gemäldes “Alter Markt” von Johann Wilhelm Gottfried Barth

Freitag, 11. März, 19 Uhr im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam


Hier können Sie sich anmelden:
https://wirtragen.wordpress.com/benefizkonzert-klassik-unter-dem-atlas/

PROGRAMM
Constanze Beckmann – Piano
Atis Bankas – Violine
Damien Ventula – Cello
spielen
Joseph Haydn | Zigeunertrio in G Dur Hob. XV
Jörg Widmann | Passacaglia für Klaviertrio
Ludwig van Beethoven | Erzherzogtrio
Eintritt: 17 €